Das Buch  gibt einen ernüchternden Blick hinter die Kulissen der Führung der Wachtturm-Gesellschaft frei. Raymond Franz, selbst ehemaliges Mitglied der sogenannten „leitenden Körperschaft“ der Zeugen Jehovas in Brooklyn, beschreibt in packender Weise, wie ihn die Freiheit, so zu handeln, wie es einem die innere Stimme für Recht und Unrecht sagt, aus der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas und letztlich ganz aus der Religionsgemeinschaft herausführte.

Dabei räumt er mit der Vorstellung vieler Zeugen Jehovas auf, die Glieder der leitendenKörperschaft würden unter Gebet zu Gott nach intensivem persönlichem Studium der Heiligen Schrift ihre Entscheidungen treffen, die ja oft genug Auswirkungen sogar bis ins Intimleben der Anhänger haben. Schlimmstenfalls bedeuten die Entscheidungen der leitenden Körperschaft den Tod der Anhänger, wenn es z. B. um die Auslegung der politischen Neutralität geht. Dass die „Zeugen“ im afrikanischen Malawi in großer Anzahl in den Tod geschickt wurden, weil ihnen untersagt wurde, ein Parteiabzeichen zu kaufen, aber gleichzeitig in Mexiko politische Kompromisse eingegangen wurden, ist nur eines der ernüchternden Details willkürlicher Entscheidungen

 

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